einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
  • ... natürlich für Sie da

     

Erste Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Die Rahmenbedingungen ändern sich so schnell, dass es schwerfällt, auf dem Laufenden zu bleiben. Es gibt bereits erste Hilfsmaßnahmen, die wir Ihnen gern an die Hand geben. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, inwieweit die politischen Ankündigungen zu finanziellen Hilfestellungen praktisch umgesetzt werden. Erste Maßnahmen sowie dazu gehörige Links finden Sie hier.

Soforthilfe - finanzielle Unterstützung durch die ILB

Der Finanzausschuss des Landtages hat die erforderlichen finanziellen Mittel für den Start der Soforthilfe beschlossen. In der ILB werden jetzt alle Vorbereitungen getroffen, dass ab Mittwoch, 25. März 2020, Anträge für die Soforthilfe gestellt werden können. Zuwendungsempfänger sind Unternehmen und freiberufliche Tätige mit bis zu 100 Beschäftigten.

Die Antragsformulare stehen für alle auf der Homepage www.ilb.de bereit. Die Antragsfrist läuft bis Ende Dezember dieses Jahres. Dennoch rechnen wir bereits jetzt mit vielen Tausend Anträgen, denn es gibt ja kein Unternehmen, das nicht in der einen oder anderen Weise von der Corona-Krise betroffen ist. Einigen Unternehmen geht das, was wir derzeit erleben, bereits an die Substanz. Deshalb sollen die Anträge auf Soforthilfe auch so zügig wie möglich bearbeitet und die Zuwendungen so schnell als möglich ausgezahlt werden. Darauf bereiten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ILB momentan vor. Mehr als 100 Beschäftigte der Bank werden an der Antragsbearbeitung mitwirken. Wir werden alle unsere Ressourcen mobilisieren, um diese Aufgabe zu meistern."

Weitere Hinweise:

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben,

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen Zuschuss der aus Gründen der staatlichen Fürsorge des Landes Brandenburg zum Ausgleich von Härten im Zusammenhang mit der Corona-Krise jetzt für die erste Zeit zur Verfügung stehen,

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:

  • Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,
  • Gewerbeanmeldung,
  • Kopie des Personalausweises,
  • Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte,
  • Formular "Erklärungen über bereits erhaltene bzw. beantragte "De-minimis"-Beihilfen.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR.

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie auch auf der Homepage der ILB.

Sie benötigen Unterstützung bei der Antragstellung? Wir helfen gern.
Schreiben Sie einfach eine Mail an r.loichen@BurgimSpreewald.de und René Loichen wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. 

Webinar zur Soforthilfe

Kurzarbeitergeld

Beantragung von Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter beim Arbeitgeber-Service ihrer zuständigen Arbeitsagentur https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/arbeitgeber-service

Laut telefonischer Aussage haben alle Unternehmen Anspruch auf die Hilfe, die einen Arbeitsausfall von mindestens 10% haben. Gern können Sie statt der Hotline direkt bei Ihrer Arbeitsvermittler/in des Arbeitgeberservice in Cottbus anrufen.

Die Arbeitsagentur hat ein Video veröffentlicht, dass erklärt, wie man Kurzarbeitergeld beantragt. Hier geht es zum Video...

Verdienstausfall bei Quarantäne

Für das Thema Verdienstausfallgeld ist das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit verantwortlich. Sollten Arbeitskräfte unter Quarantäne stehen, so fallen diese unter das Infektionsschutzgesetz und nicht ins Kurzarbeitergeld.

Stundung von Zahlungen der Sozialversicherungsbeiträge

Unternehmen und Betriebe, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, können durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen finanziell entlastet werden. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. April 2020 befristet und greifen erst, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.

Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Tourismusnetzwerkes Brandenburg zusammengefasst. Den Antrag finden Sie als Download.

Akute finanzielle Schwierigkeiten

Unternehmen in akuten finanziellen Schwierigkeiten können sich an die Wirtschaftsförderung Berlin Brandenburg wenden (Regionalcenter Süd-Brandenburg, Torsten Maerksch, 0355/784 22-14, torsten.maerksch@wfbb.de)

Aber auch die Banken und Sparkassen bieten hier Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie einfach den Ansprechpartner Ihrer Hausbank.

Spreewaldbank e.G. bietet ganz unkompliziert online Unterstützung. Die Anträge sind direkt verlinkt.

Die Sparkasse Spree-Neisse bietet ebenfalls gesonderte Hilfestellungen in dieser schweren Zeit. Hier nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit Ihrem Kundenberater auf.

Auf Antrag Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen

Die Steuererleichterung soll einen Beitrag zur Sicherung dringend benötigter Liquidität bei Steuerpflichtigen, die wirtschaftlich von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, schaffen.

Steuerpflichtige, die wirtschaftlich von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, können ab sofort bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Erstattung der Sondervorauszahlungen auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020 stellen. Die Sondervorauszahlungen werden damit „auf null gestellt“; bereits gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller Höhe erstattet.

Das Formular können Sie hier abrufen: https://mdfe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/947663

Sonstiges

Auf dem Portal Gründerszene gibt es einen Artikel zu Hilfsmaßnahmen für Unternehmer, den wir als relevant erachten

Für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Coronavirus hat das Bundeswirtschaftsministeriums eine Hotline geschaltet, die unter der 030 18615 1515 von Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar ist.