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  • ... natürlich bewegen

    im Paddelboot die unberührte Natur des Spreewaldes entdecken

Vom Ober- in den Unterspreewald

In Lübben startet diese beeindruckende Kanutagestour. Die Route besticht durch die landschaftlichen Reize des Unterspreewaldes. Insbesondere der Abschnitt ab dem Hartmannsdorfer Wehr ist von beeindruckender Natur und Ruhe gekennzeichnet, in der man auch Kormorane und Bleßrallen sichten kann. Seit 1938 ist das Buschland, das teilweise zur Kernzone des Biosphärenreservates gehört, unter Schutz gestellt und ist damit eines der ältesten Naturschutzgebiete im Spreewald. Auf den feuchten Wiesen kann man häufig Störche bei ihrer Nahrungssuche beobachten. Auf der Tour durchqueren die Kanufahrer zudem eines der schönsten Dörfer Brandenburgs, Schlepzig. 

Länge: 21 km / 1 Tag

Start:    Lübben (Spreewald)
Ziel:      Leibsch (Unterspreewald)

Anreise:
  • ÖPNV: Ab Berlin Hauptbahnhof mit dem RE2 (Cottbus) nach Lübben (ca. 1h)
  • PKW: Ab Berlin über die A13 und B115 nach Lübben (ca. 1h)
Verlauf: Lübben, Spree, Schlepzig, Quaaspree, Puhlstrom, Leibsch

Wegbeschreibung
Vom Startpunkt an der Schlossinsel geht es zur Hauptspree, wo nach dem kleinen Spreebogen die Berste die Spree kreuzt. Hier bietet sich eine erste Rast an, beispielsweise im Gasthaus Lehnigksberg. Bald darauf trifft auch der Umflutkanal auf die Spree und der Wasserweg führt dann bis zum Hartmannsdorfer Wehr. Das Gasthaus Petkamsberg lädt nun zur Rast ein. 
Die Tour führt weiter nach Schlepzig. Sowohl über mehrere Fließe als auch über die Hauptspree erreicht man das Dorf, in dem das Bauernmuseum beeindruckt. Weiter geht es nun nach Leibsch, das man entweder auf der Hauptspree oder über einen Umweg durch den Puhlstrom westlich der Spree erreicht. 
Nun gelangt man nach Neu-Lübbenau, wo Puhlstrom und Hauptspree wieder aufeinandertreffen. Die Tour führt jedoch weiter auf der Spree, die hier rund zwei Meter tief und recht schnell ist. Weiter geht es nach Leibsch, dem Ziel der Kanutour. Am Wehr befindet sich ein Rastplatz, der auch für Übernachtungen genutzt werden kann.

Landgang:
  • Lübben: Schlossinsel, Schloss, Museum und Paul-Gerhardt-Kirche
  • Schlepzig: Agrarhistorisches Museum, Fachwerkkirche von 1782
  • Leibsch: Freilichtmuseum in einer umgestalteten Doppel-Wehranlage 
nautische Information: 
  • starke Strömung am Hartmannsdorfer Wehr - wie generell im Unterspreewald 
  • Puhlstrom darf nur außerhalb der Brutzeit ab Juli befahren werden. Alternativ kann zu dieser Zeit auch die Hauptspree befahren werden.
  • Bei Neu-Lübbenau, wo Puhlstrom und Hauptspree wieder aufeinandertreffen, führt ein schmaler Kanal in den Ort hinein. Der weitere Verlauf der Tour geht wieder auf die Spree, die hier rund zwei Meter tief und recht schnell ist.
Karten/Literatur:
  • "DKV-Gewässerführer für Ostdeutschland: Kanuführer für Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen (DKV-Regionalführer)", Deutscher Kanu-Verband; Auflage 4 (1. April 2011), ISBN-13: 978-3934014282,  9,95 Euro
  • "TourenAtlas Wasserwandern / TA5 Berlin-Brandenburg mit Spreewald: Oder, Havel, Spree + Nebengewässer", 1: 75.000 & 1: 25.000, Verlag: Jübermann, Auflage: 5 (5. Juli 2013), ISBN-13: 978-3929540666, 25,- Euro
  • "Kanu Kompakt Spreewald Mai 2014 - mit topografischen Wasserwanderkarten", Thomas Kettler Verlag, Auflage: 2. (5. Mai 2014), ISBN-13: 978-3934014282,  9,95 Euro

 

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Dies ist ein Service der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und der regionalen Tourismuspartner. Mehr Informationen zu Reisen und Ausflügen ins Land Brandenburg erhalten sie auf www.reiseland-brandenburg.de.

Hinweis für Paddler

Liebe Paddler,

bitte tragt an den Schleusen Eure Boote um oder nutzt die Bootsrollen falls welche vorhanden sind. Bei jedem Schleusengang fließen unzählige Kubikmeter Wasser zusätzlich ab und führen bei anhaltender Trockenheit zur Senkung des Wasserstandes. Für ein freundliches Wort oder einen kleinen Obulus sind Euch die freiwilligen Schleusenkräfte gerne behifllich. 
Helft mit die natürliche Schönheit des Spreewaldes zu bewahren! Vielen Dank.

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